Posts mit dem Label Schnipsel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schnipsel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 9. Juni 2010

Welch eine Doppelmoral....

so manche Geschichten haben können.

Die aktuellen Meldungen über die GEZ-Reform, bringen mich dazu heute mal wieder etwas zu schreiben.
Für die Leute die es nicht mitbekommen haben, möchte ich gerne aushelfen:
Seit 2007 berichtet der mutige, freie Journalist Bernd Höcker über seinen Blog http://www.gez-abschaffen.de/ über seinen Rechtsstreit mit dem NDR. Dieser Blog war bis zur Zensur eine vollkommen legale, durchaus nicht uninteressante Berichterstattung über die Abzocke, die über die Gebühreneinzugszentrale betrieben wird. Als freier Journalist dokumentierte er die Vorgehensweise des NDR in seinem privaten Fall, der mit einer Rechnung der GEZ begann, ohne das Herr Höcker, eine Anmeldung irgendwelcher privaten Geräte getätigt hatte und endet in einer heftigen Auseinandersetzung vor Gericht in der der freie Journalist (an dessen Stelle jeder Bundesbürger stehen könnte) leider verloren hat und damit viel schlimmer noch die freie Demokratie.

Mit skurrilen Methoden, zwingt die GEZ Tag für Tag den kleinen Bürger, sich das Geld für ein ungewolltes, schlechtes Programm, welches nicht unbedingt eingeschaltet wird, aus der Tasche ziehen zu lassen. Zurecht gibt es heutzutage einen wachsenden Anteil derer, die für ein solches Format nicht mehr bereit sind den Zwangsbeitrag, Ihr hart verdientes Geld, in den Rachen eines Unternehmens zu werfen, dass mit Stasi-ähnlichen Methoden den ein oder anderen schon in Angst und Schrecken versetzt hat. Es wurde mehrfach über GEZ-Mitarbeiter berichtet, die sich bei Nachbarn erkundigen, gewaltsam und unter Vorhaltung falscher Tatsachen Zutritt zu Privatwohnungen beschaffen um den kleinen Bürger mit Drohungen zu drangsalieren und eine Zwangsanmeldung zu veranlassen. Bernd Höcker, freier Journalist, wurden im Laufe des Verfahrens, meiner Meinung nach, Grundrechte genommen die jedem deutschen Staatsbürger zustehen. Die Presse- und Meinungsfreiheit wird hier von einem Mafia-ähnlichen Gebilde mit Unterstützung des Staats beschnitten und so ist der gut 136 Druckseiten große ursprüngliche Blog, zensiert worden.

Gewonnen hat hier leider das Geld.

Unbewusst und eigentlich unbeteiligt hat jeder Gebührenzahler am Verfahren dieses durchaus mit Doppelmoral geführten Konstrukts gegen einen freien Journalisten mit bezahlt. Denn die Anwälte, Rechtsverdreher und andere Kaffeekocher wurden vom Einkommen der zentralen Anlaufstelle für Gebühreneinzugsbetrüger bezahlt; sprich durch die Gebühren.

Zu Beginn habe ich auf die Doppelmoral hingewiesen, die in diesem Thema steckt.

Ist es nicht erschreckend schizophren, dass ein Unternehmen, dass nach außen hin seine Daseinsberechtigung durch Pressefreiheit legitimiert, einen Journalisten mit allen verfügbaren Mitteln daran hindert seinen freien Beruf dem Grundgesetz gemäß auszuüben?

Und was macht der Staat? Er reagiert und zwar mit der GEZ-Reform, die die Gebühren umbenennt und eine Haushaltsabgabe plant, die dem Ziel dient jeden Bundesbürger dazu zu verpflichten seinen Beitrag an dieses Unternehmen zu bezahlen. Bleibt zu erwarten, was bei der Reform rauskommt, aber sind wir mal ehrlich: Spätestens 2013 wird jeder diesen Beitrag zahlen müssen, egal ob er das Angebot der öffentlich rechtlichen Sender nutzt oder nicht.


Weil ich echt finde, dass das Thema quasi jeden zweiten betrifft möchte ich nochmal dazu antreiben sich den Blog von Herrn Höcker durchzulesen und nicht die Augen davor zu verschließen was um einen herum passiert.

Montag, 29. März 2010

Ein Wochenende zum Abgewöhnen eigentlich

Tja lang ist's her. In der Zeit hatte ich zwei andere Blog-Beiträge angefertigt, bzw. vorgefertigt und mich dann dagegen entschieden sie publik zu stellen. Einfach weil sie aus der Emotion heraus entstanden sind und ich mich dann kurzfristig vor einer schlechten Veröffentlichung selbst retten konnte.

Jetzt muss ich mir auch mal Luft machen, aber nicht dass dies der ein oder andere falsch versteht...
Im Großen und Ganzen war es für mich einfach nur ein Wochenende zum Abgewöhnen.

Fangen wir bei einem Freitag an, an dem ich mir einen Tag Urlaub genehmigte. Der Urlaubstag hatte im Grunde nur die Bewandtnis, dass ein Techniker meines Internetanbieters vorbeikommen sollte um mir die versprochenen 6 MBit-Leitung wiederherzustellen. Erwartungsgemäß stehe ich deshalb auch freitags um 7 Uhr auf. Wer weiß schon genau wann diese Techniker sich zum Kunden bequemen? Glücklicherweise erschien der technische Mitarbeiter meines Anbieters innerhalb des großzügig angelegten Zeitrahmens (zwischen 8 und 12 Uhr) pünktlich um 9 Uhr und wirkte derart motiviert, dass ich fast die Hoffnung hatte er würde mir tatsächlich helfen können.
Er kam rein steckte sein Messgerät an sämtliche DSL-Geräte die ich eine Woche zuvor vom Anbieter zwecks Austausch erhalten hatte und sagte mir, dass was ich Ihm schon beim Reinkommen bereits berichtet hatte: "An den Endgeräten kommt zu wenig Übertragungsgeschwindigkeit für meinen derzeit bezahlten Tarif an." Aufgrund der Tatsache, dass er scheinbar mit der Akkulaufzeit seines sehr professionell aussehenden Messgerätes ein wenig überfordert gewesen zu sein schien, rief er prompt in seiner Zentrale an und ignorierte mich fortan. Der Kollege bot Ihm ein paar Testmöglichkeiten an, wie zum Beispiel meinen Anschluss mal mit mehr Bandbreite anzusteuern oder sämtliche Signale mal rückwärtig durch den Scanner zu jagen um den Zeitpunkt des Fehlerursprungs auszumachen, allerdings sah der nun deutlich genervte Mitarbeiter des ominösen Internetanbieters nicht die Notwendigkeit darin diese Möglichkeiten einmal durchlaufen zu lassen. Ich kann nur vermuten, dass er sich sichtlich gestört dadurch fühlte, dass er zu einem Kunden fahren musste, der darauf bestand bei einer bezahlten 6 MBit-Leitung auch zumindest 90% der bezahlten Leistung zu erhalten und nicht 60%. Als er sich dann nach scheinbar ziellosem Begutachten seiner Kabelsammlung aus dem Staub machen wollte, wies ich Ihn nochmals darauf hin, dass meine Mindestvertragslaufzeit im Sommer auslaufen würde und ich doch eher um eine Lösung, als um eine Verdrängung der Problematik bemüht wäre. Er entgegnete mir daraufhin, dass was ich mir denken konnte, nämlich das er nix tun könne, und begründete mir meine schlechte Bandbreite mit den Bauarbeiten an dem Haus in dem ich wohne. Er würde sich nochmal den Verteilerkasten ansehen wollen denn eigentlich könnte es ja nur daran liegen, dass ein Kabel leicht oxidiert wäre. Zweifellos stellte er dann am Verteilerkasten fest, das selbst das neu isolierte Kabel nur eine schlechte Bandbreite liefere, vermutlich weil der Winter so kalt war. Ich erwartete irgendwann die Begründung das es daran liegen könnte, dass es nachts kälter sei als draußen, aber er ließ sich dann nochmals dazu hinreißen seinen Kollegen aus der Zentrale zu kontaktieren. Diesem teilte er mit das am Tag darauf (am Samstag) um 8 Uhr ein Telekomiker sich der Sache annehmen solle. Er legte auf sagte mir dann nochmal, dass am nächsten Tag ein Techniker der Telekom sich des Problems ermächtigen würde, ob das bei mir passen würde?!
Was wäre gewesen, wenn ich da "Nö passt nicht" gesagt hätte? Ich sagte grummelnd zu und während ich mich noch ärgerte, dass der einzige Tag an dem ich ausschlafen konnte von einem Telekomiker versaut werden würde, flüchtete der Versatel-Techniker ohne Abschiedsgruß in seinen Oster-Urlaub. Um halb zehn morgens hätte ich auch mal gerne Feierabend.

Samstags stand ich dann wieder einmal um halb sieben auf, allein um wieder Platz für den neuen Techniker zu schaffen, der wer weiß wann aufkreuzen konnte. Schließlich muss ich dafür sorgen, dass lediglich die von der Versatel gelieferten Geräte für eine Verbindungsprüfung angeschlossen sind. Ansonsten behält sich der Anbieter das Recht mir den Techniker separat in Rechnung zu stellen. Schlecht gelaunt über die durch mäßige Geschwindigkeit der Bandbreite entstandenen mehrfachen Verbindungsabbrüche beim Zocken, wartete ich dann gestandene 5 1/2 Stunden auf den Telekomiker, der nicht erschien. Aber da dort seine Frist auslief in der er bei mir zu erscheinen hatte, musste ich solange warten. Im stillen Bedauern um den vermissten Schlaf entschloss ich mich dazu noch eine Stunde Karenzzeit zu geben um dann um 13 Uhr ein wenig stinksauer, in aller Ruhe wutentbrannt auf alle Drecks-Techniker zum Wochenendeinkauf zu hetzen. Zu allem Überfluss war das Spiel meiner Borussia ein Alptraum sondergleichen, der mir durch den Übernahme der Tabellenführung des allseits so gehassten Vorstadtnachbarn aus Gelsenkirchen noch mehr den gesamten Tag als ein Fiasko enden ließ.

Der darauf folgende Sonntag der eigentlich ganz nett war konnte demzufolge aufgrund der Tatsache, dass ich wieder nicht ausschlafen konnte und dass mir wegen der Zeitumstellung zusätzlich eine Stunde dringend benötigter Schlaf abhanden gekommen war, das gelaufene Wochenende nicht wirklich mehr retten.

Was soll ich sagen? Ein Wochenende zum Abgewöhnen....

Dienstag, 9. März 2010

Bevor Ihr euch selbst googelt

Da ich gestern mal kurzfristig wieder einen Gedanken daran verschwendet habe, wie erstaunlich es doch ist, wo man heutzutage überall Sachen über Personen rausfinden kann, hab ich mir gedacht es ist eine putzige kleine Anekdote die ich euch nicht vorenthalten möchte:
Als Vorgeschichte muss ich einmal sagen, dass ich eigentlich erst im Alter von gut 16 Jahren den Eindruck hatte, dass öffentliche Medien wie das Internet, irgendwie in mein Interessenfeld gehören könnte.
Mit 16 Jahren, hatte ich so von garnix nen Plan. Ich spielte jeden Tag auf dem Bolzplatz Fussball und man hörte die Musik über den Rechner weil die Boxen einfach mehr hergegeben haben, als der 15 Euro teure Kinder-CD-Player, der grausam aussah und nach einem halben Jahr in Gebrauch bei Liedern mit viel Bass ein staubmäuse-erschreckendes Dröhnen und Brummen von sich gab, dass das Nachttischschränkchen vibrierte.
Über kurz oder lang hatte ich bei meinem guten Kollegen Colin, einiges über Computer aufgeschnappt und war als dieser in seine eigene Wohnung gezogen war und seinen ersten eigenen Internetanschluss besaß, derart beeindruckt über das was der so im Internet machen konnte....
...dass ich als ich mal alleine davor saß und total keine Ahnung hatte was ich denn nun im Internet machen sollte. Im ICQ, niemand online mit dem man schreiben sollte. E-Mails gecheckt bei Web.de doch da war ich ja schon vor 5 Minuten... Und weil mir so langweilig war googelte ich meinen Namen zum Spaß.
Tief in dem Bewusstsein, dass ich da NIEMALS von Google gefunden werden konnte, schreckte ich derart auf, dass es mich vom Stuhl riss, als ich da meinen Namen las.
Okay, ganz ehrlich ich erschrak nicht wegen meinem Namen, ich war ja nicht so dämlich zu glauben ich wäre der einzige "Tobias Bünger", zumal ich halt sozusagen meine ersten Stunden im Netz verbrachte. Viel mehr erschrak ich über die ganzen anderen Namen, die mir äußerst bekannt vorkamen. Allesamt Leute die mir auf meiner Geburtstagsfeier zum 9ten Geburtstag, ein Ständchen sangen.


Völlig entgeistert, klickte ich diesen Link und sah wo ich gelandet bin. Auf einer Internet-Seite der Reichshofschule in Schwerte-Westhofen.
Was ich nämlich scheinbar vergaß war, dass ich mit 9 Jahren auf dieser Schule mit an einer Schülerzeitschrift namens "Füchslein" gearbeitet habe.

Sprich ich habe ein Interview gehalten, ein Gedicht geschrieben, an einem Comic mitgewirkt und einen Aufruf geschrieben und... ich habe damals ein Foto und einen Text ("Wer bin ich") abgegeben weil das so gang & gäbe war.
Also bevor Ihr euch selbst googelt, fragt euch ob Ihr das wirklich wissen wollt, auf wie vielen Seiten man euch tatsächlich findet.

Montag, 8. März 2010

Bloggin in progress....

Hallo,

auf geht's.

Ich habe mich mal entschlossen einen Blog zu eröffnen...
So herzlich willkommen auf meinem Blog.
In Zukunft werde mich hier in nächster Zeit versuchen.

See ya...!